Aus dem Vereinsleben

 

Vereinsausflug ins Schiefergebirge am 05.06.2010

Um die jährliche Tradition des Vereinsausfluges aufrecht zu erhalten, ging es in diesem Jahr ins Schiefergebirge. Am 05. Juni 2010 trafen wir uns um halb 8 morgens an der Bushaltestelle in Eibenstock und warteten auf unseren Reisebus, den wir extra für diesen eintägigen Ausflug gebucht hatten. Der Bus wurde bepackt mit Grill, Lebensmitteln und Getränken. So fuhren wir pünktlich los über Schönheide, sammelten noch weitere Mitreisende ein und dann ging es auch schon los in Richtung Autobahn. Ohne Stau und weitere Zwischenfälle kamen wir gegen 10.30 Uhr auf dem Parkplatz bei Brennersgrün an, wo unser „Reiseleiter" und Vereinsfreund Frank Putzmann schon auf uns wartete. Er erklärte uns einiges über den von ihm geplanten Tagesablauf und nachdem André – unserem Busfahrer – erklärt wurde, wo er uns wieder treffen wird, marschierten wir los, zum ehemaligen Grenzstreifen (jetzt als „Grünes Band" benannt), der die BRD von der DDR trennte. Frank erklärte uns den Aufbau der ehemaligen Grenze, was sehr interessant war. Vorallem für die, die in der DDR Kinder waren.

Immer auf dem Grenzstreifen entlang fanden wir verschiedene Pflanzen. Aber auch Pilze, wie den ockerfarbenen Rißpilz, der allerding giftig ist. Obwohl es sehr schönes Wetter war, waren wir froh, als wir gegen Mittag den vereinbarten Treffpunkt bei unseren Bus erreichten. Dort bauten wir den Grill auf und richteten alles für unser Mittagessen her. Nach gut 2 Stunden Rast brachen wir zur letzten Etappe auf, wo am Ziel wieder unser Bus auf uns wartete. Frank zeigte uns einen Schwarzstrochhorst. Die Küken konnten wir leider nicht sehen, aber die „Eltern" zogen in weiten Kreisen über den Horst. Beim Horst des Uhu waren die Jungtiere entweder schon flügge oder sind durch den Tage zuvor lang anhaltenden Regen gestorben, da sich ihr Gefieder mit dem Wasser vollsog.

Vorbei an Schieferhalden und dem mit Wasser gefüllten Thüring´scher Staatsbruch führte uns unser Weg zu einem technischen Museum am Schieferbruch. Etwas verspätet gabes dann noch mitgebrachten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Mit einem allerletzten Halt an einer kleinen Schieferhalde, wo viele Schiefer in Plastiktüten wanderten, traten wir die Heimreise an. Müde und erschöpft, aber glücklich kamen wir um 21.45 Uhr wieder in Eibenstock an.

An dieser Stelle möchten wir uns bedanken bei

Frank Putzmann – für die schöne Wanderung und die vielen Erklärungen

Fahrer André vom TJS Reisedienst – das wir so bequem reisten

Sandy und Jörg für die tolle Idee und die Organisation

und unseren diversen Grillmeistern Manuel, Kai, Jörg und und und – es war nichts angebrannt

Vereinsausflug Schiefergebirge 2010,mit dem Reisebus ging es Richtung Thüringen!Vereinsausflug 2010Unsere Wanderung durchs Schiefergebirge beginnt am "Grünen Band"Wanderung entlang am "Grünen Band"Wanderung enlang am "Grünen Band""Grünes Band"Wir konnten die verschiedensten Farne bestaunen.Es ging entlang sehr schöner Wanderwege.Auch kleine Pausen mussten mal sein.Es gab einige lange Steigungen zu meistern.Vereinsausflug 2010Jeder hatte seinen Spass.Entland des Weges sahen wir viele Interesante MooseGrilpause!Grilpause!Am Wasser hat jeder so seinen Spass!Wir beobachten einen Schwarzstorchhorst!Wir beobachten einen Schwarzstorchhorst!Bei schönstem Wetter gab es viele kleine Pausen.Staatsbruch bei LehestenGespannt lauschen wir Frank unserem Wanderführer.Gefluteter Schieferbruch "Staatsbruch"StaatsbruchStaatsbruchStaatsbruchSammeln von Bastelmaterial für unsere Grünstifte.AbschiedsfotoAuf gehts zurück ins Erzgebirge!Es war ein schöner Tag.Müde und KO, schlafen einige auf der Heimfahrt ein und Träumen vom nächsten Ausflug.

 

 

Unsere Laufenten

Seit einiger Zeit besitzt die GAW Laufenten. Diese 30 – bis 40 cm großen Tiere sind recht anspruchslos in der Haltung. Ein Stall mit Einstreu und Heu reichen. Die Nahrung beschaffen sie sich selbst, indem sie Schnecken fressen. Nur im Winter, bzw. wenn sie wenig Schnecken finden, sollte man zu füttern mit eingeweichtem Brot, Nudeln oder Kartoffeln. Bei Fragen rund um Laufenten oder zum Erfahrungsaustausch melden Sie sich bitte über unser Kontaktformular.

Wer Laufenten hat weiß, wie schwer eine Nachzucht ist. Manchmal hat man Glück und eine Ente baut ein schönes Nest und beginnt mit dem Brüten. Aber meistens legen die Enten nur die Eier und verlassen das Nest. Da wir gern Nachwuchs haben wollten und auch die Anfrage nach Laufenten zugenommen hat, entschlossen wir uns für eine künstliche Brut.

Wir besorgten uns einen Brutautomaten und begannen die Eier, die für die Brut in Fragen kamen zu sammeln. Die Eier sollten möglichst gleich groß sein um ein gutes Brutergebnis zu erlangen. Auch sollten sie sauber sein. Allerdings sollte man sich hüten die Eier mit Wasser abzuwaschen, denn dadurch entfernt man die Schutzschicht vom Ei. Man sollte keine Eier verwenden die älter sind als 5 Tage. Nun begannen wir die Kunstbrut mit 17 Eiern. In den ersten 3 Tagen öffneten wir den Automaten nicht, damit die Temperatur konstant bei 38,3°C und die Luftfeuchtigkeit bei 65% blieben. Nach dem dritten Tag begannen wir die Eier täglich zweimal zu wenden um eine gute Entwicklung der Föten zu ermöglichen. Am 7. Tag war es dann soweit mit dem ersten Schieren. Zu unserer Überraschung war nur ein Ei nicht befruchtet. Alle anderen zeigten deutlich ein leicht rötliches Netz aus Adern. Nun fingen wir an die Eier einmal am Tag für 20 min zu kühlen. Wir legten dabei die Eier, die in der Mitte lagen an den Rand und die vom Rand in die Mitte. Der zweite Schiertermin am 14. Tag ergab das sich alle 16 Eier weiterentwickelt hatten und die Luftblase im Inneren zufriedenstellend war. Somit hofften wir auf 16 Küken. Leider stellten wir wenige Tage später fest, das ein Ei abgestorben ist und somit entfernten wir es.

Am 24. Tag wurden wir aber von einer sehr freudigen Entdeckung überrascht. Einige Eier bewegten sich leicht. Einen Tag später waren die Bewegungen sogar so heftig, das sich die Eier manchmal komplett um 180° drehten. Wir gingen davon aus, das es mit dem Schlüpfen nun nicht mehr lange dauert. Und wir behielten recht. Am 26. Tag hörten wir Kratzen und leises Piepsen. Einen Tag später hatten 3 Eier Sprünge und am Abend waren es 6 Eier. Tag 28 war der große Tag. Alle 15 Eier hatte größere oder kleinere Riße und Sprünge. Am Nachmittag war es dann soweit...das erste Küken schlüpfte innerhalb von 3 Minuten. Das zweite hatte Probleme und so stellten wir fest, das das arme Küken verkehrt im Ei lag. Wir entschlossen uns zur „Geburtshilfe" und retteten somit das Küken. Denn als es trocken war und mit seinem Geschwisterchen in die Aufzuchtsbox umzog, da war es putzmunter. Der Morgen danach brachte uns eine heftige Überaschung. Über Nacht waren 5 Küken geschlüpft. Am Vormittag schlüpften dann nochmal zwei und die zwei letzten dann am Abend. Leider schafften 4 Küken nicht den Weg aus dem Ei. Aber dennoch sind wir stolz von 17 Eiern am Anfang wenigstens 11 durchgekriegt zu haben. In der Aufzuchtsbox herrscht dichte Gedränge um die besten Plätzen unter der Wärmelampe und um einen „Krieg" ums Wasser zu vermeiden haben wir zwei Trinkschalen reingestellt. Da das Füttern eine echte Sauerei ist, haben wir uns entschieden eine zweite Box als Futterstelle zu nehmen. Im ersten Versuch waren mehr Kükenfutter und Wasser auf den Hobelspänen und an der Boxwand als im Entenmagen. Auch die Enten selber sahen fast so aus, als seien sie gerade geschwommen. In die zweiten Box legten wir Küchenkrepp und darauf die Schälchen mit Futter und Wasser. Dann setzten wir die Entchen rein, damit sie fressen konnten. Als sie dann nur noch gespielt hatten, setzten wir sie wieder zurück in die gereinigte „Schlafbox". Es ist zwar etwas mehr Aufwand, aber wir denken, es lohnt alle mal.

 

Manja Unger (Vereinsmitglied)

 

Wildfarben und 2 SachsenfarbeneBrutautomat von BrujaDie ersten Kücken schlüpfen!1min später!100_1554.JPG (77772 Byte)Nach 4min war es geschaft und nach ca.3h auch alles getrocknetNach knap 2 Tagen hatten es auch die letzten geschaft!Alle Gesund und Munter!Puh bin ich voll ;-) !Das ist lecker! Haferflocken und Starterfutter für Enten.